Mittwoch, 6. Januar 2016

Happys Geschichte: über Rationalität, Roadtrips und Ruhelosigkeit - Teil 1

Heute habe ich ein ambitioniertes Ziel: Ich erzähle euch Happy's Geschichte. Oder vielmehr den Teil ihrer Geschichte, seitdem sie uns kennt. Wer Happy ist? Unser kleines Herzstück!



Ich bin mit Hunden groß geworden - Donna, Afra, Cora: das waren rückblickend gesehen neben meiner Familie die stillen Heldinnen meiner Kindheit. Aber während Donna uns mit 16 Jahren beglückt hat und ihre Tochter Afra es auf 14 Jahre brachte, durfte Cora nur drei Jahre bei uns verbringen und der Abschied war für mich sehr schmerzhaft. Danach war für meine Eltern klar: jetzt gibt es erstmal keinen Hund mehr, denn mit meinem anstehendem Abitur und Studium war schließlich alles dabei, sich grundlegend zu verändern. Ein ganzes Weilchen habe ich das Leben ohne Hund auch ausgehalten, aber 2014 war es dann soweit. Wegen dem Studium hatte es mich inzwischen nach Heidelberg verschlagen, wo ich jetzt mit meiner besseren Hälfte zusammen lebe. Und langsam aber sicher wurde immer klarer: ohne Hund fehlt mir was. Und auch M war nicht abgeneigt. Nach vielen Überlegungen, Pro-und-Contra-Listen und Diskussionen waren wir uns einig, die Herausforderung zu wagen und einen neuen Abschnitt anzufangen - mit Hund.

Aber obwohl wir uns durch zahlreiche Onlineportale kämpften auf der Suche nach dem richtigen Hund, wurden wir über längere Dauer nicht fündig und im Hinterkopf war auch immer die kleine Stimme der Vernunft die sagte: "Ein Hund neben Studium und Beruf, das ist doch Irrsinn. Wie soll das zu schaffen sein? Ist das nicht ein bisschen zu viel? Sollten wir nicht noch warten?" Und es gab immer wieder Momente, wo wir uns fragen mussten, ob wir wirklich richtig entschieden haben, als wir sagten: "Es wird immer schwierig sein und den perfekten Moment gibt es nicht. Wir wagen es und springen." Doch irgendwann haben wir eine Hündin gefunden bei Hundepfoten in Not, die wir uns vorstellen konnten und sie war auch noch in der Nähe von Stuttgart. Also nahmen wir den Kontakt auf, aber merkten recht schnell: So süß sie auch ist, sie passt nicht zu uns. Denn in einer Mietswohnung ist es kein Spaß, wenn der Hund etwas anstellt, sobald man nicht hinschaut und als Ersthund wollten wir M auch nicht gleich einen der schwereren Fälle zumuten. 

Zum Glück hatte uns unsere Kontaktperson aber schon gesagt, sie hätte noch jemanden im Kopf, wenn es nicht klappen würde und so riefen wir wieder an - nur um zu erfahren, dass besagte Hündin ganz im Norden von Deutschland sei. Um genau zu sein bei Lüneburg. Die Skepsis war groß, aber es war einfach zu verlockend, um sich das Profil nicht anzuschauen...

mit Teil 2 geht es bald weiter ;)

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